People Company: Neues Wording für längst überfälligen Trend

People Company: Neues Wording für längst überfälligen Trend

In Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräftemangel suchen Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern. Mit neuen Ideen, kanalübergreifenden Strategien und hohen Budgets buhlen sie um die besten Köpfe. Das ist einerseits richtig, andererseits aber viel zu kurz gedacht. Schließlich gilt es, sich nicht nur im (Be-)Werbungsprozess als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Vielmehr müssen Unternehmen endlich ganzheitlich denken und ihre Mitarbeiter in den Fokus rücken. Und zwar bestehende ebenso wie neue und auch potenzielle.

Endlich! Der Mensch rückt in den Mittelpunkt

Und es scheint so, dass sich dieses Bewusstsein langsam durchsetzt. Wir erinnern uns: Wissensmanagement verfolgt das TOM-Modell, ist also ein Dreigespann aus Technik, Organisation und Mensch – wobei Letzterem, also dem Menschen, das Hauptaugenmerk gilt. Schließlich ist er es, der, nachweislich, Projekte zum Erfolg führen kann. Oder er sorgt für ihr Scheitern. Und zwar unabhängig davon, wie innovativ die Technik ist oder wie fortschrittlich das Unternehmen. Dennoch betrachten die meisten Unternehmen Wissensmanagement-Projekte nach wie vor überwiegend als IT-Vorhaben. Genau aus diesem Grund scheitern sie auch so häufig.

Sage ruft die People Company aus

Aber endlich endlich zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab. Das IT-Haus Sage ist es, das derzeit die „People Company“ proklamiert – und den Mitarbeiter konsequent in den Mittelpunkt strategischen Handelns stellen möchte. Damit meint dieses eingängige Schlagwort im Grunde nichts anderes, als was Wissensmanagement schon lange fordert: eine mitarbeiterorientierte bzw. fokussierte Unternehmensführung.

Human Capital Management – jetzt auch in deutschen Unternehmen

Aus dem englischsprachigen Raum schwappt derzeit der Begriff „Human Capital Management“ zu uns herüber. Eine wirklich eingängige Übersetzung gibt es bisher nicht. Aber das ändert nichts an der Brisanz des Themas. Auch hier geht es um die immer wichtiger – und gleichzeitig seltener – werdende Ressource Mensch. Wer sind meine Mitarbeiter überhaupt? Was können und wollen sie? Und wie kann ich sie in ihrem Streben bestmöglich unterstützen? Dank optimaler Transparenz innerhalb der eigenen Personaldaten wissen HR-Verantwortliche, über welche Kompetenzen die Mitarbeiter verfügen und wie sie sich individuell fördern lassen. Auch künftige Wissensbedarfe lassen sich auf diese Weise frühzeitig erkennen und (er-)schließen.

Personaler als strategische Wissensarbeiter

Schon längst hat der Bereich Human Resources strategische Bedeutung erlangt. Nur die Umsetzung in den Unternehmen funktioniert bisweilen noch nicht. Zu groß sind die Aktenberge, zu hoch der administrative Aufwand und zu festgefahren die bisherigen Prozesse. Dabei muss die Personalabteilung zur zentralen Unternehmensdrehscheibe werden. Hier laufen die Wissensflüsse zusammen. Hier entscheidet sich, ob für das nächste Projekt ausreichend Mitarbeiter und das erforderliche Know-how vorhanden sind.

HR ist Wissensmanagement

Der Mensch gehört in den Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns. Sage macht das mit seiner „People Company“ greifbar. Denn es sind die Mitarbeiter, die das Unternehmen und seine Prozesse täglich mit Leben füllen und am Laufen halten. Und es sind die Mitarbeiter, die über das erforderliche Wissen verfügen, um auch morgen noch wettbewerbsfähig zu bleiben.

Das neue Wording – von der People Company bis zum Human Capital Management – ist ein erster Lichtblick. Jetzt müssen den Worten aber auch Taten folgen, sodass der Mensch, ganz im Sinne des Wissensmanagements, endlich und dauerhaft in den Fokus rückt.

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