Stabwechsel:
Bewährtes unter neuer Führung
Als
vor nunmehr bald vier Jahren die erste Ausgabe des Fachmagazins
wissensmanagement erschienen ist, war noch nicht ganz klar, wie
nachhaltig die Beschäftigung mit dem Thema Wissensmanagement
tatsächlich sein würde. Doch es hat sich gezeigt, dass
Wissensmanagement einen immer wichtigeren Stellenwert in Unternehmen
einnimmt und die Auseinandersetzung mit diesem Thema auch in Zukunft
weiter an Bedeutung gewinnt. Der Erfolg unseres Fachmagazins wie
auch des dazugehörigen Internet-Portals bestätigt dies.
Trotzdem ist nun die Zeit
für einen Stabwechsel gekommen. Die zur transline-Gruppe
gehörende doculine Verlags-GmbH
wird sich wieder verstärkt ihrem ursprünglichen Geschäft
widmen, nämlich der Publikation von Fachbüchern für
technische Redakteure. Die aus der Arbeit mit dem Fachmagazin wissensmanagement
entstandene Beratungstätigkeit wird komplett in das Steinbeis-Transferzentrum
für Wissensmanagement & Kommunikation ausgelagert. Die
Arbeitsschwerpunkte dort sind die reine Unternehmensberatung sowie
die Durchführung von Schulungen und Seminaren zu allen Fragen
des Wissensmanagements und der Unternehmenskommunikation.
Die Herausgeberschaft
des Fachmagazins wissensmanagement habe ich zum 1. Januar 2003 an
Oliver Lehnert übergeben. Mit diesem Wechsel bleibt gleichzeitig
vieles beim Alten: Oliver Lehnert hat das Magazin in den vergangenen
zwei Jahren bereits als Verlags- und Objektleiter betreut. Petra
Ntoufas, die vor vier Jahren das Magazin aus der Taufe gehoben hat,
hat nach einem Intermezzo in anderen Bereichen des doculine-Verlags
wieder die Chefredaktion übernommen. Und der Anzeigenvertrieb
bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Radka Neumann.
Nun verbleibt
mir nur noch, mich bei Ihnen für Ihre Treue, für den immer
wieder intensiven Dialog, für die vielen Anregungen und die
konstruktive Kritik zu bedanken. Dem neuen, alten Team sowie Ihnen
als unseren Leserinnen und Lesern wünsche ich alles Gute und
viel Erfolg beim Managen Ihres Wissens.
Ihr
Dr. Wolfgang
Sturz
Was
bleibt beim Alten, was ändert sich?
Es
freut mich, mich Ihnen heute als neuer Herausgeber des Fachmagazins
wissensmanagement vorstellen zu dürfen – eine Aufgabe,
die ich mit viel Engagement und Interesse am spannenden Thema Wissensmanagement
und der Erwartung eines intensiven Erfahrungs- und Meinungsaustausches
mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, angehe. Am bewährten
Konzept des Fachmagazins, der Qualität der Inhalte und ihrer
Präsentation wird sich dabei nichts grundlegendes ändern
– denn Sie wissen ja: „Never change a winning system“.
Das neue und
alte Team hat sich natürlich auch Gedanken gemacht, was wir
im neuen Jahr noch weiter verbessern können. Vielfache Leserwünsche
sowie die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Steinbeis-Transferzentrums
für Wissensmanagement & Kommunikation, die auf eine zunehmende
Etablierung des Themas Wissensmanagements deuten (Seite 50), haben
mich dazu ermutigt, die Erscheinungsfrequenz von sechs auf acht
Ausgaben pro Jahr zu erhöhen. Künfig erhalten Sie das
Fachmagazin wissensmanagement alle sechs Wochen in gewohnter Qualität.
Dieses Mehr an Wissensmanagement gibt es allerdings nicht ganz umsonst:
Die häufigere Erscheinungsweise sowie gestiegene Papier- und
Versandkosten führen zu einem leicht erhöhten Abopreis
von jetzt 64,90 Euro (Studenten 51,90 Euro).
Freuen Sie
sich nun mit mir auf spannende und wissensreiche Beiträge unter
anderem zum aktuellen Titelthema Blended Learning. Ein neues Schlagwort,
das in der Diskussion um künftige Entwicklungschancen des elektronischen
Lernens vermehrt in den Vordergrund rückt. Lesen Sie ab Seite
19, wie Blended-Learning-Konzepte durch eine Kombination von E-Learning
und klassischen Präsenztrainings die Nachteile des rein elektronischen
Lernens kompensieren und so einen höheren Lernerfolg ermöglichen.
Ich freue mich
auf einen konstruktiven Dialog mit Ihnen und wünsche allen
Leserinnen und Lesern für das Jahr 2003 viel Erfolg in allem,
was Sie anpacken, den Mut, neue Wege zu gehen, aber auch die Gelassenheit,
Unabänderliches zu akzeptieren wie es ist.
Ihr
Oliver
Lehnert
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