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Start : Print Magazin : Archiv : 2001 :

Heft 4 Juli 2001

 

Schwerpunktthema
Wissensmanagement in Forschung und Entwicklung
Entwicklungszeiten sind dramatisch gesunken, Forschung und Entwicklung finden zunehmend international verteilt, in virtuellen Teams oder gar unternehmensübergreifend statt, Produkte werden in globalen Märkten verkauft, die Kundennähe ist in allen Phasen des Produktlebenszyklus überlebenswichtig – die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sehen sich wachsendem Druck ausgesetzt. Der effiziente Umgang mit vorhandenem, oftmals hochkomplexem Expertenwissen und die ständige Generierung neuen Wissens stellen daher auch an das Wissensmanagement in F&E besondere Anforderungen. Gleichzeitig kann aber der Umgang mit Wissen in F&E Vorbildcharakter für alle anderen Bereiche haben.

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Editorial
Es gibt viel zu berichten...


Praxis Wissensmanagement

Schwerpunkt
Barrieren des Wissensmanagements in der unternehmensübergreifenden Produktentwicklung
Von Ulrich Reetz und Michael Wunram

Werkzeuge für kooperatives Wissensmanagement in Forschung und Entwicklung
Von Manfred Mühlfelder, Dirk Kabel, Thomas Hensel und Christopher Schlick

Ganzheitliches Wissensmanagement im Prüflabor
Von Barbara Weißbach, Wolfgang Kollenberg und Stefanie von Witzleben

Wissenscontrolling
Steuerung und Erfolgsmessung im Wissensmanagement mit Balanced Scorecards
Von Holger Nohr
Eines der wichtigsten Themen in der Diskussion um das Wissensmanagement ist die Bewertung des Wissens bzw. des Wissenskapitals eines Unternehmens. Werkzeuge zur Bewertung und Bilanzierung des Wissenskapitals sind bereits in vielfältiger Weise entwickelt worden. Viele dieser Ansätze beruhen letztlich auf der Anwendung der Balanced Scorecard (BSC). Dazu müssen aus dem im Unternehmen angewendeten Modell des Wissensmanagements Wissensperspektiven abgeleitet und in die BSC integriert werden.

Geschäftsprozessmanagement
Geschäftsprozesse und Wissensmanagement – vom Umgang mit erfolgskritischem Fachwissen
Von Katja Pook und Philipp Starkloff


Dokumentation+Kommunikation

Schwerpunkt
Patentiertes Wissen – Wissen hinter Schloss und Riegel?
Von Gabriele Vollmar

Informationsmanagement
Wissensmanagement und XML
Von Jochen Schwarze
Ein großer Teil der Information in Unternehmen liegt in unstrukturierten Dokumenten vor und kann deshalb nur eingeschränkt erschlossen werden. XML hingegen macht Dokumente transparent. XML ist ein universeller Standard für die Beschreibung strukturierter Information und somit technische Grundlage für qualitativ hochwertige, vernetzte und verfügbare Informationseinheiten. XML-basierte Informationseinheiten, seien es Texte oder Grafiken, können im Informationsmanagement eine aktive Rolle spielen, denn sie können automatisch am Workflow teilnehmen, weil ihre Inhalte Abläufe steuern können, oder sie können ihre Inhalte selektiv, kontextbezogen und zielgruppengerecht präsentieren.

DMS
Dokumentenbasiertes Informationsmanagement
Von Nicole Körber


Human Resources

Schwerpunkt
Der direkte Weg zum Wissen in den Köpfen
Von Frank Heeren

Mitarbeiterführung
Wissensnetzwerke, flache Hierarchien und virtuelle Teams: Neue Herausforderungen für die Mitarbeiterführung
Von Roman Gulumjan und Markus Mayer
Um zeitnah und flexibel auf die Anforderungen von Markt und Kunden reagieren zu können, sind neue Formen der Organisationsstruktur notwendig: Flexibilität, Vernetzung und Transparenz sind die neuen Qualitäten erfolgreicher Unternehmen. Flach geführte und in Wissensnetzwerke eingebettete virtuelle Teams werden zu einer strategisch notwendigen und technologisch möglichen Form der Arbeitsorganisation. Doch lassen sich Teams nicht einfach in den Cyberspace verpflanzen, denn die Virtualisierung wirkt sich auf die Zusammenarbeit im Team aus. Für die Teamführung ergeben sich daraus neue Anforderungen.

Telearbeit
Telearbeit bei der Volkswagen AG – ein zukünftiger Erfolgsfakor (2)
Von Manuela Meske und Theda Jensen

Berufsbild
Der Knowledge Networker
Von Ulrich Schmidt


Trends

Community
Die Kunden als Partner – warum Kunden-Communities immer wichtiger werden (3)
Von Peter Schütt
E-Commerce wird in wenigen Jahren zu einer neuen Qualität in der Kundenbeziehung führen. An die Stelle der Ausrichtung aller Gedanken und Pläne auf die Produkte wird eine wesentlich stärkere Ausrichtung auf die (individuellen) Kunden treten und die Kunden werden direkt in die Produktion eingreifen. Damit wird es noch wichtiger, die richtigen Kunden möglichst fest an sich zu binden. Im Idealfall bilden die Kunden als Partner des Unternehmens externe Communities. Doch wie kann ein Unternehmen gestaltenden Einfluss auf seine externen Communities nehmen?

Coopetition
Gemeinsame Sache mit der Konkurrenz
Von Hartmut Panten und Gerlinde Weidt

Interview mit Gerhard Versteegen
Wissensmanagement – Status quo und quo vadis?


Profil

eCircle solutions
Come together! Collaborative Knowledge Management


Wissenswertes

Kolumne

Kurznachrichten

Termine


Sonderteil

E-Learning
Neben Wissensmanagement, und in dessen Kontext, ist E-Learning eines der am häufigsten diskutierten Schlagwörter der letzten Zeit und eines der Themen, mit dem besonders große Hoffnungen verbunden werden. Doch – wie auch beim Wissensmanagement – steht hinter E-Learning eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und Konzepte, ist der Markt unüberschaubar. Ein wenig Licht ins Dunkel bringt unser Sonderteil E-Learning, in dem sechs E-Learning-Anbieter sich selbst, ihre Konzepte und Werkzeuge präsentieren. Begleitet von einem Interview mit E-Learning-Experte Prof. Werner Sauter zur "Lernform der Zukunft" und Fragen nach der Dynamik des Marktes, Anforderungen der Lerner, Methodik und Contentgestaltung.

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