Neuer IT-Beruf kommt nach Deutschland
Wirtschafts- und IT-Fachkräften bietet sich ab sofort ein neues Berufsbild: der Software Process Improvement (SPI) Manager. Für ihn besteht ein von der European Certification & Qualification Association (ECQA) europaweit standardisierter und anerkannter Ausbildungsplan. Die EU fördert diese zertifizierte Ausbildung, deren Trainings nun auch in Deutschland verfügbar sind. Die Aufgabe des SPI Managers ist es, mögliche Verbesserungen in Unternehmens- und IT-Prozessen zu identifizieren und umzusetzen. Außerdem führt er kontinuierliche Verbesserungsprozesse in Organisationen ein und hält sie am Laufen.
In den Fortbildungen zum SPI Manager trainieren die Teilnehmer daher u.a. ihre kommunikative Kompetenz. Im internationalen Umfeld ist zudem eine hohe interkulturelle Kompetenz notwendig. Kern-Know-how eines SPI Managers ist die Kenntnis aller wichtigen Modelle der Prozessverbesserung wie zum Beispiel CMMIŽ oder SPICEŽ. Zudem lernen die angehenden SPI Manager Verfahren kennen, welche die Prozessverbesserungen nachhaltig im Unternehmen verankern. Für die Weiterbildung zum SPI Manager eignen sich vor allem Fachkräfte, die bereits über Erfahrungen mit SPI-Methoden verfügen, aber auch Qualitätsmanager sowie Verantwortliche für Entwicklungs-, Beschaffungs-, Test-, Service- oder Betriebsprozesse. Diese sollten bereits Grundkenntnisse im Projekt- oder Innovationsmanagement mitbringen. Auch Kenntnisse aus der Entwicklung, Beschaffung und Erbringung von Software-Produkten oder -Dienstleistungen sind von Vorteil.
Mehr unter: www.sqs.de
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