Firmen-Laptops im Hacker-Visier
Laptops, Handhelds oder PDAs: Mobile Geräte wie diese bieten die Freiheit, genau da zu arbeiten, wo man möchte. Doch mit dieser Freiheit verschwinden oftmals auch die Grenzen zwischen geschäftlicher und privater Nutzung firmeneigener IT. Die Folge: Unternehmen riskieren vermehrt Angriffe auf ihr Netzwerk und den Verlust sensibler Daten. In einer Onlineumfrage hat der Experte für IT-Intensiv- und Managementkurse Firebrand Training jetzt herausgefunden, dass sich nur 37 Prozent der befragten Personen in deutschen Unternehmen um die Sicherheit ihrer mobilen Arbeitsmittel sorgen. Im Vergleich dazu haben 61 Prozent der Mitarbeiter in UK-Unternehmen ein striktes Sicherheitskonzept.
Der Sicherheitsanbieter Symantec hat herausgefunden, dass heute 80 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter mit so genannten mobilen Devices ausstatten. Doch im europäischen Vergleich ist besonders deutschen Unternehmen das Sicherheitsrisiko immer noch nicht voll bewusst. Viele deutsche Angestellte wissen nicht einmal, wie sie ihre mobilen Geräte richtig schützen können. Zudem gaben 94 Prozent der von Firebrand Befragten – sowohl in UK als auch in Deutschland – an, ihren Firmen-Laptop auch für private Zwecke zu nutzen. Genau diese mobilen Endgeräte nehmen Kriminelle aber vermehrt ins Visier, denn hier bieten sich ihnen zahlreiche Angriffsmöglichkeiten. Robert Chapman, Mitbegründer von Firebrand Training und Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH, empfiehlt daher: „Firmen müssen genau festlegen, wie mobile Geräte gesichert werden. Es geht hier nicht darum, Mitarbeitern die private Nutzung ihrer Firmen-Laptops zu verbieten, sondern jeden im Unternehmen für mögliche Sicherheitsattacken zu sensibilisieren. Regelmäßige Hinweise, aktuelle Sicherheitsrichtlinien und auch Maßnahmen bei Nichteinhaltung der Regeln lassen sich problemlos ein- und durchführen.
Mehr unter: www.firebrandtraining.de
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