Inhalte und Interaktion – die Erfolgsrezepte des Web 2.0
Das Web 2.0 ist erwachsen geworden und wird von Unternehmen im täglichen Geschäft eingesetzt. So das Fazit des vierten Web 2.0-Kongresses. Die neuen Anwendungen seien zwar noch immer unstrukturiert und ein weites Feld, entwickeln sich jedoch rasant: So wuchs die Anzahl der Applikationen bei Facebook innerhalb kurzer Zeit auf mehr als 21 000. Die zunehmende Nutzermenge sorge für eine stärkere Vernetzung.
Für den Aufbau von Communities gelte die Regel „Content ist King“. Spielfaktoren, so genannte „Game Mechanics“, erhöhten die Attraktivität für die Nutzer und trügen zum Erfolg einer Community bei. Dazu gehörten Sammel- und Bewertungssysteme, Usability und Austauschmöglichkeiten. „YouTube hat hier Maßstäbe gesetzt“, so der Kongressvorsitzende Prof. Dr. Marc Drüner. „Von Anfang an konnten YouTube-Nutzer die eingestellten Filme bewerten und kommentieren. Bei Google-Video gab es das nicht.“ Unternehmen müssten zudem die Gratwanderung schaffen, Neulingen den Einstieg zu erleichtern, zugleich aber den erfahrenen Nutzern komplexe Anwendungen zu bieten. Denn für Letztere gelte: „Zu kompliziert gibt es nicht.“
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