Kleiner Aufwand – große Wirkung: Sensible Informationen schützen
Zur gerade laufenden Hightech-Messe CES in Las Vegas haben Gerüchteseiten im Internet Hochkonjunktur. So konnte das Portal „The Boy Genius Report“ dieser Tage einen besonderen Coup landen. Sie bekamen auf unbekannten Wegen eine als vertraulich gekennzeichnete Präsentation eines Produktmanagers des Mobilfunkriesen Vodafone zugespielt. Inhalt: Die großteils noch geheime Produkt-Roadmap für Smartphones aller großen Hersteller wie Nokia, Palm, HP und BlackBerry, samt Abbildungen der kommenden Geräte. Doch dieses Datenleck und der damit verbundene Schaden hätten schon mit einfachen Mitteln verhindert werden können.
„So ein Datenleck ist nicht nur für den betreffenden Mitarbeiter peinlich und unverzeihlich, es kann einem Konzern wie Vodafone auch ernsthafte Schwierigkeiten mit den Geräteherstellern einbringen“, mahnt Frank Bickerle, Deutschland-Manager beim Sicherheitsspezialisten Workshare. „Dieser Fall zeigt mal wieder besonders deutlich, dass in vielen Unternehmen die Vorkehrungen gegen Informationslecks völlig unzureichend sind. Die Panne war vermeidbar.“
Die Ursache sieht Frank Bickerle vor allem in der Unachtsamkeit der Mitarbeiter: „Man darf annehmen, dass der Vodafone-Manager sehr genau um die Brisanz seiner Präsentation wusste. Aber selbst dem besten Mitarbeiter können Fehler unterlaufen, für diesen Fall müssen Unternehmen gerüstet sein. Im Fall von Vodafone hätte es vielleicht schon gereicht, den Mitarbeiter zu warnen, dass er im Begriff ist, ein hochvertrauliches Attachment zu verschicken oder abzuspeichern.“
Sensible Informationen gibt es fast überall im Unternehmen. Eine passende Sicherheitsstrategie muss sie schützen, egal wo sie herkommen, wer mit ihnen umgeht und über welchen Kanal sie versendet oder gespeichert werden. „Wir sagen Unified Content Protection dazu, denn letztlich ist es der Inhalt, der zählt“, sagt Bickerle.
Mehr unter: www.workshare.com
|