TAN sichert Transparenz und Qualität im Trainermarkt
Mit 50.000 Trainern und rund 15 Verbänden gehört die Coaching-Branche zu den am weitesten zersplitterten Berufszweigen. Das TrainerAusbildungsNetzwerk (TAN) setzte sich daher bei seiner Gründung vor fünf Jahren das Ziel, mehr Transparenz und Qualität in die unübersichtliche Trainerszene bringen. Seither haben 450 Teilnehmer die Ausbildung zum „Trainer und Berater BDVT“, so die offizielle Bezeichnung, durchlaufen.
Mit seinem Ausbildungsnetzwerk TAN setzte der Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer (BDVT) Standards, was unter einer Ausbildung zu verstehen ist und definierte Voraussetzungen, wer Trainer ausbilden darf. „Fünf Jahre TAN haben uns verjüngt, innovativer und am Markt bekannter gemacht“, zieht BDVT-Präsident Holger Petersen eine Bilanz dieser ersten fünf Jahre, denen ein enormer Kraftakt vorausgegangen war. So mussten sich die von Individualisten und Einzelkämpfern geprägten Trainer-Trainer und Vordenker zunächst auf die Modalitäten einigen. Seither umfasst die Trainer-Grundausbildung mindestens 240 Unterrichtseinheiten, die über einen Zeitraum von zwölf Monaten auf mehrere Blöcke verteilt ist. Inhaltlich zielt sie auf die Entwicklung der Persönlichkeit, Verkaufsverhalten und Kommunikationsfähigkeit ab. Machen können die Ausbildung Menschen mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Wirtschaft, die als Trainer oder Berater arbeiten möchten; angestellte Führungskräfte, die ihre Kompetenzen erweitern wollen, sowie Berater und Trainer, die beabsichtigen, mit dem BDVT-Zertifikat zu werben. Ausbildungsinstitute müssen ihrerseits ihre Qualifikation und regelmäßige Trainerkurse nachweisen. Die Lizenz wird dabei nicht an das Institut, sondern den einzelnen Ausbilder vergeben.
Ziel des Verbandes ist es, das Qualitätssiegel am Markt wie ein staatlich anerkanntes Diplom oder einen IHK-Titel zu etablieren. Mit dem besseren Image gehen dann bessere Auslastung und höhere Honorare für die einzelnen Anbieter einher.