Ausgabe Mai 2004
Trends
Wissensmanagement
in deutschen Unternehmen - eine Bestandsaufnahme
Wissen als nachhaltige Ressource gewinnt in Wertschöpfungsprozessen immer
mehr an Bedeutung. Zwar ist die Weitergabe von Wissen in Unternehmen keine Erfindung
des ausgehenden 20. Jahrhunderts, aber es systematisch zu erfassen, aufzubereiten
und zu nutzen ist vor allem für weltweit agierende Unternehmen zur Notwendigkeit
geworden. Auch deutsche Unternehmen müssen, wollen sie im internationalen
Markt bestehen, Wissen gezielt generieren und verteilen. Große Mengen
an Wissen gehen täglich in der Organisation verloren und müssen mühsam
wiedergewonnen werden. Die Unternehmen haben reagiert, doch eine aktuelle Studie
der Fachhochschule Mainz zeigt, dass die systematische Nutzung der Ressource
Wissen noch lange nicht selbstverständlich ist.
Wissenstransformation
Nur ganzheitliche
Ansätze führen zum Erfolg
Wissensmanagement hat in Unternehmen Hochkonjunktur. Dabei stellt sich die Frage,
wie sich das Wissen von einem Mitarbeiter zum nächsten, von einer Abteilung
in die andere und zwischen Standorten übertragen lässt. Die Theorie diskutiert
in diesem Zusammenhang verstärkt die Möglichkeiten auf Basis der Wissenstransformation.
Zu erfahren, inwiefern die Modelle, Methoden und Instrumente dieses ganzheitlichen
Ansatzes auch in der Praxis deutscher Großunternehmen verbreitet sind, war Zweck
einer Befragung des Instituts für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung
an der Technischen Universität Braunschweig. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung
der Kernaussagen der im Rahmen von Tiefeninterviews befragten Experten aus 14
Großunternehmen, überwiegend aus der Automobilindustrie.
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