Ausgabe April 2004
Softwaretrends
Business
Intelligence versus Wissensmanagement - wem gehört die Zukunft?
Wer sich heute auf dem Pfad der Informationsverarbeitung bewegt, der blickt
zumeist nur zu einer Seite: entweder zur Business Intelligence, also der Verarbeitung
strukturierter Daten, oder aber zur Verarbeitung und Vervielfachung schlecht
strukturierter Daten, sprich: in die Niederungen des Dokumentenmanagements,
welches oft und doch stets zu unrecht mit Wissensmanagement gleichgesetzt wird.
Doch mit keinem dieser beiden Ansätze lassen sich die aktuellen Herausforderungen
bewältigen, meint Lars Ludwig. Eine zukunftsfähige Lösung sieht
er in Form einer semantikbasierten Informationsverarbeitung heranziehen.
Studien
Innovationskraft
durch Wissensmanagement
Das Forschungsprojekt „CIKM – Creation of Innovation through Knowledge
Management“ hat Zusammenhänge zwischen dem Management von Wissen
als Quelle von Innovationen und den erzielbaren Ergebnissen untersucht. Ziel
war es, die Wirkung von Wissensmanagement auf die Innovationsleistung von Unternehmen
einzuschätzen. Die Ergebnisse der CIKM-Studie korrespondieren weitgehend
mit dem State of the art in Literatur und Expertenmeinung, nach dem eine direkte,
messbare Korrelation nicht ohne weiteres nachweisbar ist, es konnten jedoch
eine Reihe indikativer Wirkzusammenhänge festgestellt werden.
Unternehmenskommunikation
Eine
Frage der Verständigung: Deutsche Unternehmen und englische Sprache
Englisch begegnet uns hierzulande immer häufiger in Werbeaussagen oder
sogar als Unternehmenssprache. In beiden Bereichen gibt es – unabhängig
von weltanschaulichen oder geschmacklichen Fragen – handfeste betriebswirtschaftliche
Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Vor diesem Hintergrund warnt
Stefan Hartwig vor leichtfertigen Englisch-Deutsch-Mischungen und dem Einsatz
des Englischen als allgemeiner Konzernsprache.
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