Allianz des Wissens:
3. Berliner Forum Electronic Business zum Thema Wissensmanagement
Am 4. Juli 2002 laden das Berlin-Brandenburger
Graduiertenkolleg Verteilte Informationssysteme und das Electronic
Business Forum der Humboldt-Universität in Kooperation mit
dem Unternehmensnetzwerk First Tuesday zum 3.
Berliner Forum Electronic Business in den Senatssaal der Humboldt-Universität
ein. Unter dem Titel "Allianz des Wissens Wirtschaft
und Wissenschaft auf dem Weg in die Wissensgesellschaft" steht
diesmal das Thema Wissensmanagement im Zentrum des eintägigen
Symposiums. Aktuelle Erkenntnisse und kontroverse Meinungen werden
von namhaften internationalen Wissenschaftlern und Praktikern im
Dialog mit den erwarteten 150 Teilnehmern diskutiert.
"Wissen ist heute nicht mehr Privileg einer intellektuellen
Minderheit, sondern ein Allgemeingut und als solches ein zentraler
Wirtschaftsfaktor. Um Wissen erfolgskritisch einzusetzen, reicht
es nicht aus, einfache Zugriffsmöglichkeiten zu schaffen. Wichtig
ist vielmehr, das richtige Wissen zur richtigen Zeit in der richtigen
Form bereitzustellen", so der Leiter des Symposiums, Prof.
Oliver Günther vom Institut für Wirtschaftsinformatik
der Humboldt-Universität.
Richard Stallman (Free Software Foundation) spricht zum Thema "Copyright
vs. Community" und Dr. Scott Collison (Microsoft) wird über
"Die Zukunft von XML Web Services" referieren. In drei
Sitzungen werden die Themengebiete "Wissensmärkte",
"Semantic Web" und "Wissenskultur" diskutiert.
Bisher konnten u.a. Dr. Alexander Dix (Datenschutzbeauftragter des
Landes Brandenburg), Thorsten Gropp (karstadt.de), Dr. Josef Hofer-Alfeis
(Siemens AG), Prof. Dr. Rainer Kuhlen (Universität Konstanz),
Dr. Jürgen Laartz (McKinsey) und Prof. Dr. Dr. Franz Josef
Radermacher (FAW Ulm) als Referenten gewonnen werden. "Ziel
der Tagung ist ein direkter Austausch mit international renommierten
Experten. Dabei sollen gesellschaftliche, wirtschaftliche und technische
Aspekte gleichermaßen Berücksichtigung finden",
so Prof. Günther.
Die Tagespanels werden im Senatssaal der Humboldt-Universität
abgehalten. Im Foyer des Hauptgebäudes können sich Unternehmen
währenddessen im Rahmen einer kleinen Messe präsentieren.
Das Abendpanel zum Thema "Daten- und Verbraucherschutz im Internet"
trifft sich in den historischen Räumen der Kreditanstalt für
Wiederaufbau am Gendarmenmarkt.
Veranstaltet wird das Symposium vom Berlin-Brandenburger Graduiertenkolleg
Verteilte Informationssysteme (GKVI), einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
finanzierten Forschungseinrichtung, die sich in interdisziplinärer
und anwendungsorientierter Form dem Entwurf und der Nutzung betrieblicher
und globaler Informationssysteme sowie der Bereitstellung elektronischer
Dienstleistungen widmet. Ebenfalls beteiligt ist das Electronic
Business Forum der Humboldt-Universität, eine gemeinsame Initiative
von Studierenden und Professoren, die sich um die Vernetzung zwischen
Universitäten, Forschungsinstituten und Wirtschaftsunternehmen
bemüht. Das internationale Unternehmensnetzwerk First Tuesday
bietet Firmen an jedem ersten Dienstag des Monats ein Forum für
den erfahrungsmäßigen und geschäftlichen Austausch.
Das Symposium wird durch die Hilfe von Sponsoren sowie durch ehrenamtliche
studentische Mitarbeit ermöglicht.
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