Ohne IT-Sicherheit kein Vertrauen in Informationssysteme
und E-Business
Als "wichtigen Beitrag auf dem Weg zur
Informationsgesellschaft" hat Prof. Heinrich C. Mayr, Präsident
der Gesellschaft für
Informatik e.V. (GI) die Einrichtung des neuen Fachbereichs
"Sicherheit Schutz und Zuverlässigkeit" in
der GI bezeichnet.
"Zwar haben sich die Fachleute in der GI auch bisher schon
intensiv mit dem Thema IT-Sicherheit beschäftigt. Mit der Einrichtung
eines eigenen Fachbereiches tragen wir aber den gestiegenen Anforderungen
an die Sicherheit von Informationssystemen Rechnung.", erklärte
Mayr. Da die Sicherheit von IT-Systemen eine immer größere
Rolle in allen Formen des elektronischen Handelns spiele, werde
sich die GI in Zukunft noch stärker um den Schutz und die Verlässlichkeit
dieser Systeme kümmern.
Der Untertitel "Schutz und Zuverlässigkeit" im Namen
des neuen Fachbereichs ziele auf zwei wichtige Aspekte des Themas
Sicherheit ab, erläuterte Mayr: "Welchen Bedrohungen vernetzte
Systeme ausgesetzt sind und welchen Schaden mangelnder Schutz der
IT-Infrastruktur verursachen kann, kann man gar nicht unterschätzen.
Die täglichen Meldungen über Viren, Würmer und Hackerattacken
beleuchten nur eine Facette. Industriespionage und Betrug sind mindestens
genauso verbreitet." Ebenso werde der Aspekt Zuverlässigkeit
immer wichtiger: "Wenn IT-Systeme nicht zuverlässig arbeiten
und Vertraulichkeit garantieren können, werden die Bürger
diese Technik auch auf lange Sicht nicht akzeptieren." Dies
sei jedoch unabdingbar, um auch weiterhin im weltweiten Wettbewerb
mithalten zu können.
"Die Politik schafft angefangen vom Gesetz über
die digitale Signatur bis hin zum Programm Bund Online 2005
die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für den Einsatz
breit angelegter IT-Systeme. Die GI wird diesen Prozess auch weiterhin
intensiv begleiten und mit dem fachlichen Know-how des neuen Fachbereichs
unterstützen", versprach Mayr.
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