Web Services fordern E-Business-Integratoren heraus
Web Services haben das Potenzial, den Markt
für Integrationssoftware kräftig umzukrempeln. Laut einer
aktuellen Studie von Berlecon
Research eröffnen Web Services neue Chancen für Anbieter
mit Kenntnissen in der Geschäftsprozessmodellierung. Durchsetzen
werden sich die neuen Standards aber nur langsam.
Web Services sorgen derzeit im Integrationsmarkt für großen
Wirbel. Hinter diesem Begriff verbergen sich neue, internetbasierte
Standards, auf deren Basis Software einen Teil ihrer Funktionalität
anderen Anwendungen zur Verfügung stellen kann. Ein wichtiges
Einsatzgebiet für Web Services wird laut Berlecon Research
die E-Business-Integration sein. Diese Verbindung von zwei oder
mehr bisher allein stehenden E-Business-Anwendungen oder -Datenbeständen
zur Abbildung von Geschäftsprozessen kann sowohl unternehmensintern
(Enterprise Application Integration) oder zwischen Unternehmen (Business-to-Business-Integration)
erfolgen.
Dr. Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research:
"Mit Web Services wird die Integration nicht neu erfunden,
aber die technische Seite wird entschieden einfacher und rückt
damit in den Hintergrund. Gefragt sind jetzt Kenntnisse in der Modellierung
und dem Management von Geschäftsprozessen. Damit eröffnen
sich für Technologieanbieter mit Geschäftsprozesshintergrund,
wie z.B. Softwareanbieter für den B2B-Ecommerce, interessante
Chancen, den klassischen EAI-Anbietern Marktanteile streitig zu
machen."
Berlecon Research hat von November 2001 bis April 2002 den deutschen
Markt für Integrationsprodukte und die Bedeutung von Web Services
für diesen Markt analysiert. Die Ergebnisse sind in der aktuellen
Studie "Web Services und E-Business-Integration: Chancen und
Perspektiven im deutschen Markt" zusammengefasst. Qualifizierte
Kurzprofile von 71 Anbietern ergänzen die strategische Analyse.
Zielgruppe der Studie sind neben Unternehmen mit Integrationsbedarf
Anbieter von Integrationslösungen, Systemintegratoren und IT-Berater.
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