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Start : Online Magazin : Archiv : 2002 : Ausgabe April/Mai : Psychologie als Knackpunkt

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Psychologie als Knackpunkt für erfolgreiches Wissensmanagement

 

Konkrete Geschäftsziele wie verbesserte Best-Practice-Nutzung, betriebliche Schulung und Weiterbildung sowie Kundenbeziehungsmanagement sorgen für eine anhaltende Nachfrage nach Wissensmanagement-Lösungen. Bis 2006 ist laut IDC mit einer Verdreifachung des aktuellen weltweiten Marktvolumens auf über 3 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Zünglein an der Waage des erfolgreichen Wissensmanagement-Einsatzes ist jedoch nicht die Technologie, sondern vielmehr die Psychologie. Zu dieser Einschätzung gelangt die OPTIMAL System-Beratung GmbH & Co. KG, Lösungsspezialist für DMS-, Workflow- und Wissensmanagement-Lösungen, aufgrund von Untersuchungen der IDC sowie eigener Marktbeobachtungen.

Wissensmanagement bleibt ein wichtiges Ziel der Unternehmen, gilt es doch, vorhandene Expertise durch entsprechende Technologien und Prozesse dauerhaft für das eigene Unternehmen verfügbar zu machen. Den Erkenntnissen der OPTIMAL System-Beratung zufolge ist jedoch nicht die Technologie der erfolgsentscheidende Faktor, sondern die Psychologie – sprich die Unterstützung durch Change Management und Geschäftsprozess-Design. Denn Wissensmanagement berühre immer fundamental die Unternehmenskultur und die Mitarbeiter, die mit sehr viel Psychologie an neue Prozesse und Werte herangeführt wenden müssten. "Das trifft nicht nur für große Projekte der Fortune-500-Unternehmen zu, sondern auch für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die mit kleinen Pilotprojekten beginnen, mit denen sie ganz speziellen Geschäftsproblemen zu Leibe rücken", kommentiert Bert Rheinbach, Geschäftsführer der OPTIMAL System-Beratung.

Auch die Implementierung von Collaborative Workflow oder Collaborative Commerce habe, weil hier es um vernetztes Arbeiten in vernetzten Umgebungen gehe, viel mit der Teilhabe an und der Preisgabe von Wissen zu tun – mit Attitüden also, die durch reines Abbilden von Prozessen in Technologie nicht per se erfolgreich verlaufen. "Die Unternehmenskultur, die Wissensmanagement-Konzepte in irgendeiner Form einbezieht, muss auf gemeinsame Teilhabe ausgerichtet sein oder darauf vorbereitet werden", so Bert Rheinbach weiter.

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Letzte Änderung: 24.07.2006 | Impressum | Kontakt

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