Die Kunden als Partner warum Kunden-Communities
immer wichtiger werden
Von Peter
Schütt
Inhaltsübersicht:
E-Commerce ist nicht nur ein neuer Verkaufskanal,
sondern mittelfristig eine neue Unternehmensstrategie. Die Internettechnologie
und E-Commerce werden in wenigen Jahren zu einer neuen Qualität
in der Kundenbeziehung führen. An die Stelle der Ausrichtung
aller Gedanken und Pläne auf die Produkte wird eine wesentlich
stärkere Ausrichtung auf die (individuellen) Kunden treten
und die Kunden werden direkt in die Produktion eingreifen [1].
Damit wird es noch wichtiger, sich auf
die richtigen Kunden zu konzentrieren und diese möglichst fest
an sich zu binden. Im Zeitalter von E-Commerce mit der Flexibilität
von Mouse Clicks muss der Kundenbindung besondere Aufmerksamkeit
gewidmet werden. Im Idealfall bilden die Kunden als Partner des
Unternehmens externe Communities.
Doch wie kann Ihr Unternehmen gestaltenden
Einfluss auf seine externen Communities nehmen?
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Kurz gefasst:
- E-Commerce erlaubt eine Fokussierung auf den individuellen
Kunden.
- Im Mittelpunkt sollen aber die strategisch richtigen
Kunden stehen.
- Kunden-Communities können der Kundenbindung dienen.
- Kunden-Communities fordern noch stärker als interne
Communities eine organische Vorgehensweise beim Aufbau.
- Regeln und Wertvorstellungen der Kunden spielen eine
wichtige Rolle.
- Der Einstieg erfolgt über das Vertrauen zum Produkt
und die Zufriedenheit damit.
- Über eine Kunden-Community kann ein Unternehmen
neue Produktideen gewinnen bzw. testen.
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Kunden an die Macht
In den meisten Unternehmen befasst man sich heute nur selten wirklich
mit "dem Kunden", stattdessen produziert man überwiegend
für das Regal, aus dem sich beliebige Kunden dann bedienen
können. Die neuen Kommunikations- und Steuerungsmöglichkeiten
ermöglichen jedoch eine ganz andere Fokussierung, und zwar
auf den individuellen Kunden. Erste Unternehmen fangen heute bereits
an, die neuen Kommunikationsmöglichkeiten auszuschöpfen
und lassen ihre Kunden direkt in den Fertigungsprozess eingreifen.
So ist es vorstellbar, dass der Käufer eines Automobils die
Herstellung seines persönlichen Fahrzeugs über Internet
direkt beobachtet und immer noch Last-Minute-Korrekturen, etwa eine
andere Stoffbespannung der Sitze, veranlassen kann. Genauso wird
es bald möglich sein, individuelle Pharmaprodukte zu bestellen,
z.B. die persönliche Vitaminmischung in den Vitamintabletten.
Für die Kunden bedeutet dies eine erhebliche Qualitätsverbesserung
des Einkaufs. Statt immer Kompromisse eingehen zu müssen, bekommt
der Kunde das Produkt, das er wirklich haben will und dieses zu
einem nur geringfügig höheren Preis, der deutlich unter
dem heutiger Individualanfertigung liegen wird. Das ist auch deshalb
von Bedeutung, weil die Kostenschraube in den meisten Unternehmen
mittlerweile bis zum Anschlag angezogen ist und die Beeinflussung
der Attraktivität am Markt durch das Mittel "Preis"
ausgereizt ist. Individuell angepasste Industrieprodukte werden
also die nächste Welle sein [2].
Für die Unternehmen ist E-Commerce dann nicht nur ein weiterer
Vertriebskanal, sondern eine Unternehmensstrategie zur Kundenbindung
über die Erfüllung individueller Wünsche in der Industriefertigung.
In Konsequenz bedeutet das für die Unternehmen eine massive
Umstellung von Prozessen in Fertigung, Logistik usw. Der Antrieb
hierzu sind die zu erwartenden großen Wettbewerbsvorteile.
Die generelle Fragestellung, die jedoch letztlich dahinter bestehen
bleibt, ist, wie Kunden motiviert werden, bestimmte Produkte zu
kaufen und auch immer wieder zu kaufen.
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Wer ist der richtige Kunde?
Bevor man als Unternehmen eine entsprechende Kundenausrichtung
umsetzen wird, ist zu klären, wer denn überhaupt die richtigen
Kunden sind. Kunden sind in diesem Sinne nicht wirklich alle gleich:
Mit dem einen macht man mehr Umsatz, aber vielleicht bei nur geringem
Profit, mit anderen ist es vielleicht weniger Umsatz, aber mit deutlich
weniger Aufwand und entsprechend höherem Profit.
Das Unternehmen muss im Vorfeld klar bestimmen, auf welche Kunden
es sich konzentrieren will. Es kann die anderen Kunden eventuell
nebenbei bedienen, muss aber um des Überlebens willen darauf
achten, dass die wirklichen Zielkunden im Zentrum der Aktivitäten,
wie etwa von Marketing-Aussagen, bleiben. Das Image der Produkte
muss entsprechend der definierten Zielgruppe aufgebaut werden.
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Welche Aufgabe hat das Management?
Wenn Unternehmen zukünftig weniger hierarchisch, sondern eher
über gildenähnliche Strukturen organisiert sind [3],
droht eine Gefahr: Experten verlieben sich leicht in ihr Schwerpunktthema,
ohne die Geschäftsrelevanz richtig einzuschätzen oder
zu überblicken oder Relevanzveränderungen zu erkennen.
Es wird dann leicht mit den falschen Kunden zusammengearbeitet,
aus deren Geschäftsbeziehung zu wenig Umsatz/Profit entsteht.
Das definiert eine der wichtigsten Aufgaben des Managements in der
Zukunft: die Festlegung der strategischen Kundengruppen. Dazu gehört
im Kern, die weitgehend selbständig agierenden Mitarbeiter
zu motivieren, genau mit diesen Kunden Geschäfte zu machen
und bei anderen Kunden auch "Nein" zu sagen.
Auf der anderen Seite gehört dazu, insbesondere die strategischen
Kunden auf sich (und die Produkte) aufmerksam zu machen und die
Kunden langfristig zu binden. Damit sind wir beim Thema der Kunden-Communities.
(Dieser Begriff sei hier weiter gefasst als üblich, wo im Wesentlichen
nur Kundengruppen, die sich per Newsgroup oder Chat zu Unternehmensangeboten
virtuell treffen, als solche verstanden werden [4].)
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Kunden-Communities wie alles anfing
Schon zu Zeiten von Tante Emmas Kaufladen war die Notwendigkeit,
etwas für die Kundenbindung zu tun, ein präsentes Thema.
Ein klassischer Ansatz war der Sparklub, den Tante Emma organisierte.
Wenn sie einen Kunden verärgert hatte und der sein Fach im
Sparkasten freigab, dann wusste Tante Emma, dass sie von nun einen
Kunden weniger hatte. Aber bis dahin war für den Kunden eine
hohe Schwelle zu überwinden der Ausstieg aus der Community
"Spargemeinschaft" und meist schaffte Tante Emma
dann noch rechtzeitig die Versöhnung. Was Tante Emma zu Hilfe
kam, war natürlich auch der Mangel an alternativen Einkaufsmöglichkeiten.
Eine Ebene höher, bei den Herstellern, gab es ähnliche
Bemühungen. Ein Trick fällt hier besonders auf: Sammelbilder.
So ließ sich vielleicht das bekannteste Beispiel
über Jahre hinweg eine Markentreue zu Haferflocken schaffen.
Weniger dauerhaft ein anderes Beispiel: Zur Fußballweltmeisterschaft
1966 gab es von einem Mineralölkonzern ein qualitativ hochwertiges
Sammelalbum von Fußballerbildern. Von mir als kleinem Jungen
kräftig unter Druck gesetzt, blieb meinem Vater nichts anderes
übrig, als ausschließlich an diesen Tankstellen zu tanken.
Doppelte Bilder wurden dann unter den Kunden getauscht und es entstand
kurzzeitig wirklich so etwas wie eine Community. Das Problem für
den Mineralölkonzern war nur die Nachhaltigkeit: War das Album
voll, war das Interesse an der Community abrupt zu Ende und es wurde
auch wieder woanders getankt.
Andere Beispiele sind Produkt-Hypes, wie es sie zum Beispiel vor
einigen Jahren um die Swatch-Uhren gab. Durch cleveres Marketing
und eine geschickte Modellpolitik war es den Schweizer Herstellern
gelungen, eine Modewelle auszulösen, in der viele Kunden über
den wirklichen Bedarf einer Armbanduhr hinaus anfingen, Uhren zu
sammeln und diese auf speziell organisierten Tauschbörsen in
der Community der Sammler untereinander zu tauschen. Das Abebben
dieses Hypes nach vielen erfolgreichen Jahren führt derweil
wieder zu einer Krise in der Schweizer Uhrenindustrie.
Ein letztes Beispiel sind die Clubs der Automobilhersteller. Bei
sinkenden Margen des Kernprodukts versuchen die Konzerne, profitablere
Ergänzungsprodukte zu verkaufen und parallel eine Begeisterung
um die Marke zu erzeugen, die letztlich dazu führen soll, dass
der Kunde später wieder ein Fahrzeug desselben Herstellers
erwirbt. Den Clubmitgliedern werden kleine Treuerabatte eingeräumt.
Das die Community verbindende Medium ist aber die Clubzeitschrift,
über die z.B. auch Reisen unter den Markenfreunden angepriesen
werden denn gemeinsame Erlebnisse verbinden.
Was diese Beispiele gemeinsam haben: Von einem Unternehmen mehr
oder weniger locker gesteuert, finden sich Personen zu einer Interessengruppe
zusammen, was der Bindung an das Unternehmen dient und letztlich
den Umsatz mehrt. Die Frage ist, nach welchem Modell sich so etwas
erfolgreich organisieren lässt und ob das Modell insbesondere
auch in der flexibleren Welt des E-Commerces funktionieren wird.
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Die kleinste Community ist die Dreiecksbeziehung
Die Kundenbeziehung ist zunächst eine 1:1-Beziehung zwischen
Anbieter und Kunde. Kunden mit ähnlichem Verhalten bilden eine
Kundengruppe. Eine Community wird erst daraus, wenn sich zusätzlich
Beziehungen innerhalb der Kundengruppe ergeben. Das fängt schon
dort an, wo ein Kunde einem potenziellen Kunden eine Kaufempfehlung
gibt, was letztlich zu einer offenen Form von Drei- oder Mehrecksbeziehung
führt.
Im normalen E-Commerce fehlt dem Kunden aufgrund der räumlichen
Distanz normalerweise das eigentliche Verkaufsgespräch
von einigen Pionieren abgesehen, die heute in ihren Internetseiten
Surfbegleiter und mittels Voice oder Video over IP (Internet-Sprach-
oder Videoübertragung) Kontakt zu realem Verkaufspersonal anbieten.
Damit erlangen die Kunden/Kunden-Gespräche eine ganz andere,
viel wichtigere Bedeutung. Es genügt nicht, dass der Kunde
kauft, sondern er möchte bitte auch darüber sprechen
zumindest (oder am besten natürlich nur), wenn er zufrieden
ist.
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Eine Kunden-Community aufbauen
Will man eine Kunden-Community aufbauen, so sind zunächst
die wichtigsten Kausalbeziehungen zwischen den Produkten, den Regeln
und Vorstellungen der Kunden und den Kaufeinflüssen herauszuarbeiten.
Sie bilden ein komplexes System, in dem den Kunden-Communities eine
zunehmend wichtige Rolle für die Kundenbindungen und die Weiterentwicklung
der Produkte zukommt. Der Kunde tritt in seiner neuen Rolle als
Partner auf.
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| Schematisches Kausalmodell für
Kunden-Communities |
Wenn die heute so häufig eingesetzten mechanistischen Vorgehensweisen
zum Aufbau von Communities im geschlossenen Umfeld von Unternehmen
schon problematisch sind, so kann man sie außerhalb überhaupt
nicht anwenden. Ihr Weg über persönliche Zielvorgaben
und monetäre Anreizsysteme kann im offenen Kundenumfeld nicht
funktionieren, da keine Handhabe zur Durchsetzung von Zwängen
gegeben ist. Spätestens beim Aufbau von Kunden-Communities
führt kein Weg mehr an einer organischen Vorgehensweise vorbei,
die sich natürliche Prozesse und Verhaltensweisen zu Eigen
macht und im Sinne des Unternehmens bestimmte Teile verstärkt.
Eine zentrale Rolle spielen die Heuristiken, also Regeln, aber
auch Wertvorstellungen usw. der Kunden. Sie bestimmen deren Verhalten.
Das klare Verständnis dieser Heuristiken ist absolute Grundlage
für den erfolgreichen Aufbau solcher Communities. Hiermit ist
nicht gesagt, dass ein Unternehmen keinen Einfluss auf diese Heuristiken
hätte. Sowohl Marketingmaßnahmen als auch unmittelbare
Einflussnahme in den Communities können diese Heuristiken verändern
[5].
Ein Kunde wird den für ihn aktiven Schritt in eine Community
nur bei Vorhandensein entsprechenden Vertrauens tätigen. Die
Kriterien hierfür können Sie am einfachsten von der Gruppe
Ihrer Stammkunden ableiten, denn eine Stammkundenbeziehung ist im
Wesentlichen durch eine extreme Vertrauensbeziehung geprägt
Preise und manchmal selbst Produkte haben nur noch eine untergeordnete
Bedeutung. Aber ist das Vertrauen einmal erschüttert, was durch
eine Kleinigkeit passieren kann, ist die Beziehung üblicherweise
für immer zerstört. Ein Unternehmen, das auf Stammkundschaft
setzt, sollte also verstehen, welche Kleinigkeiten es zu vermeiden
gilt. Das gilt im realen Alltag genauso wie im Internet.
Auch wenn nicht selten die Initiative sogar vom Kunden ausgeht
(Beispiel: Fanclub), so muss das Unternehmen irgendwann zeigen,
dass es bereit ist, die eigenen Kunden-Communities zu unterstützen.
Hierzu wird es eventuell durch eine Unterstützungsabteilung
als festem Ansprechpartner verschiedene Formen von realen
oder virtuellen Veranstaltungen organisieren, die den menschlichen
Drang nach sozialen Ereignissen aufgreifen.
Als Kommunikationsmittel und -Forum ist das Internet besonders
bei geografisch breiter gestreuten Mitgliedern ein ideales Medium,
wobei die Informationen dort Community-gerecht aufbereitet sein
müssen. So hat als Beispiel der amerikanische Internetanbieter
Home Depot, der eher als Baumarktkette bekannt ist, herausgefunden,
dass kleine Baufirmen zu seinen profitabelsten Kunden gehören.
Extra für diese Kundengruppe wurde die Internetseite so verändert,
dass diese Kunden über das Internet prüfen können,
ob gesuchte Teile in den Baumärkten verfügbar sind. Ein
Mehrwert für die Kundengruppe und das Unternehmen, das zufriedenere
Kunden hat und Personalkosten durch geringeren Beratungsaufwand
einspart [6].
Als Einstiegsposition in eine Kunden-Community gilt zunächst
immer das Vertrauen in das Produkt und die Zufriedenheit damit.
Je mehr das Produkt den Wertvorstellungen des Kunden entspricht
und gegebenenfalls seinem Wunsch nach Exklusivität nahe kommt,
desto eher ist er bereit, sich auch für das Produkt zu engagieren
(Extrembeispiel: Ferrari-Fanclub). Diese Community-Aktivitäten
müssen zu jeder Zeit eine Antwort auf die Frage "Und was
habe ich davon?" liefern können. Die am besten funktionierende
Antwort, so das Produkt es überhaupt bieten kann, ist Sozialprestige
innerhalb des persönlichen, gesellschaftlichen Umfelds. Das
aktive Mitarbeiten an Produktentwicklungen ist dann so etwas wie
die Krönung aber nicht immer erforderlich oder vom Kunden
gewollt. Andererseits bietet die Community dem Unternehmen ein Forum,
um neue Produktideen abzuschöpfen und auszuprobieren
und dabei ist es egal, ob es eine reale Community oder eine E-Community
ist.
Das Internet schafft zum ersten Mal die technische Möglichkeit
eines aktiven, zeitnahen Rückkanals auf breiter Front, womit
aus dem Kunden ein Partner wird oftmals organisiert über
Kunden-Communities. Die wichtigsten Erfolgskriterien der Kundenbindung
bleiben aber ganz klassisch. Sie müssen nur auf das neue Medium
ausgedehnt werden. Der Mensch bleibt eben Mensch mit oder
ohne Internet.
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Literatur:
[1] Piller, Frank: "Informationsrevolution"
und industrielle Produktion. Arbeitspapier des Lehrstuhls für
Industriebetriebslehre. Universität Würzburg 1996.
[2] Siegel, David: Interview in "Future
das Aventis Magazin", 1/2001.
[3] Schütt, Peter: Communities die
Zukunft der Unternehmensorganisation? In: wissensmanagement 2/2001,
S. 6-8.
[4] Döring, Nicola: Netzwärme im Ausverkauf
Online Communities zwischen Utopie und Profit. In: ct
11/2001.
[5] Schütt, Peter: Die Macht der Geschichten.
In: wissensmanagement 5/2000, S. 10-14.
[6] Reichheld, Frederick F./ Schefter, Phil:
Wenn Kundentreue auch im Internet zählt. In: Harvard Business
Manager 1/2001.
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Seitenblick
Lesen Sie auch Teil 1 "Communities
die Zukunft der Unternehmensorganisation?" und Teil
2 "Wissen
managen heißt auch Communities managen" von Peter
Schütts Community-Trilogie.
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