Ausgabe
Juli/August 2000
Wissensmodelle
Die richtige Balance zwischen
stillem und explizitem Wissen
Vielerorts geht man fälschlicherweise davon aus, dass das beste
Wissensmanagement eines ist, bei dem möglichst viel des stillen
Wissens aus den Köpfen der Mitarbeiter dokumentiert wird. Da
der Aufwand für ein Unternehmen dafür jedoch nahezu unendlich
ist, wäre das der sichere Weg in die Pleite. Peter Schütt
stellt ein neues, praxisnahes Modell vor, das einen alltagstauglichen
Mittelweg weist.
Gebäude-
und Raumgestaltung
Kommunikative Architektur
und die Diffusion von Wissen
Während sich das Arbeitsleben zunehmend in Richtung Selbstorganisation
wandelt, der Grad der Arbeitsteilung abnimmt und die Bedeutung klassischer
hierarchischer Steuerung schwindet, schlägt sich diese Entwicklung
in der Gestaltung der Arbeitsräume bislang kaum nieder. "Mit
dem organisatorischen Reengineering muss ein Reengineering architektonischer
Ideen einhergehen", so die Forderung von Joachim Freimuth.
Er zeigt auf, welchen Einfluss die Gebäude- und Raumgestaltung
auf den Wissensaustausch im Unternehmen hat und nennt Ansatzpunkte
für eine kommunikative Architektur.
Kurznachrichten
DMS EXPO 2000: Europäische Leitmesse
für Informations-, Dokumenten- und Produktdatenmanagement
Lotus-Kongress "eKnowledge":
IT-Anbieter, Politik und Wirtschaft präsentieren Fakten
Wissensmanagement-Methoden und -Tools
für die IT-Abteilung
Wissensmanagement-Veranstaltungen von
Open Text
Schlechtes Dokumentenmanagement
schwächt deutsche Wirtschaft
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