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Neuer Wissensmanagement-Kongress in Krems
Stuttgarter Wissensmanagement-Tage goes Austria
Liebe Wissensmanagement-Interessierte,
der Erfolg der Stuttgarter Wissensmanagement-Tage hast uns ermutigt diesen Wissensmanagement-Kongress auch in Österreich anzubieten. Die 1. Wissensmanagement-Tage Krems finden am 8. und 9.ai 2012 auf dem Campus der Donau-Universität statt.
Bis zum 31.1.2012 läuft noch die Einreichungsfrist vor Vorträge und Workshops. - Über eine rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen.
Ihr Oliver Lehnert
Getting Thinks Done-Methode
Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens immediate effects und KOI, dem Aufgaben- und Dokumenten-Managementsystem, können Mitarbeiter durchschnittlich 66 Minuten pro Arbeitstag einsparen. Helfen soll dabei die „Getting Thinks Done“-Methode (GTD) von Starautor David Allen. Für die Mitarbeiter bedeutet das vor allem ein Zeitgewinn und eine immense Stressreduktion, für Unternehmen eine Einsparung von bis zu 8.030 Euro pro Mitarbeiter und Jahr, so das Studienergebnis.
7. Stuttgarter Wissensmanagement-Tage
Besuch von Fachmesse und Fachforum ist kostenfrei
Die Stuttgarter Wissensmanagement-Tage öffnen am 16. und 17. November 2011 bereits zum siebten Mal ihre Pforten. Parallel zum Kongress stellen zirka 30 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Hier können sich Wissensmanagement-Interessierte umfassend über Werkzeuge und Methoden informieren. Im Rahmen eines Fachforums wird die Anwendung gängiger Lösungen vorgestellt und deren Anwendung in der Praxis demonstriert. Themen wie Enterprise Search, Social Intranet, Wissensmanagement mit SharePoint, Cloud Computing, der Umfang mit dem demografischen Wandel und die Sicherung von Erfahrungswissen stehen auf der Agenda. Der Besuch der Fachausstellung und die Teilnahme an den Vorträgen im Fachforum sind – auch ohne Kongressteilnahme –kostenfrei.
Kommen Sie vorbei. - Ich freue mich auf Ihrem Besuch.
Interview: Enterprise 2.0 - Chancen und Risiken
Magazin wissensmanagement:
Für den unwissenden Leser - Was ist Enterprise 2.0?
Stefan Ehrlich:
Als der Begriff neu war, war es lediglich der Einsatz von Web2.0-Tools im Unternehmen. Mittlerweile betrachtet man das umfassender und berücksichtigt auch eine offene Unternehmenskultur die die Partizipation der Mitarbeiter ermöglicht.
Magazin wissensmanagement:
Beschreiben Sie bitte den Hauptnutzen von Enterprise 2.0 für Unternehmen?
Stefan Ehrlich:
In Unternehmen die einen Schwerpunkt in der Wissensarbeit haben kann der Einsatz von Web 2.0 Tools zu einer Effektivitätssteigerung in der Arbeit führen. Die kulturellen Aspekte ermöglichen die Einbindung der Basis in unternehmensrelevante Entscheidungen, was dazu führt, dass die Entscheidungen marktgerechter sind.
Magazin wissensmanagement:
Wo wird uns das Thema Enterprise 2.0 in drei bis fünf Jahren hingeführt haben?
Stefan Ehrlich:
Es wird mehr agilere, marktorientiertere Unternehmen geben, welche immer öfter einen Wettbewerbsvorteil gegenüber zentralistisch geführten Unternehmen aufweisen werden.
Magazin wissensmanagement:
Was sind die typischen Fehler, wenn es um Enterprise 2.0 geht?
Stefan Ehrlich:
Im Enterprise 2.0 kann prinzipiell jeder partizipieren und mitgestalten. Wir dürfen dabei nicht außer Acht lassen, dass genauso wie im Internet nicht alle Beiträge gleich wertvoll sind. Ein typischer Fehler scheint zu sein, dass immer mehr Entscheidungen und auch deren Umsetzung der „kollektiven Intelligenz“ überlassen werden. Das ist in vielen Fällen richtig, aber eben nicht in allen. Die Unternehmensführung muss ganz genau entscheiden, wo kollektive Intelligenz für dezentrale Entscheidungen gut ist und wo sie nur als Input für Entscheidungen dienen soll.
Magazin wissensmanagement:
Welche Trends zeichnen sich derzeit ab, was setzt sich bei Enterprise 2.0 durch?
Stefan Ehrlich:
Immer mehr komplette 2.0-Suiten werden klassische Content Management Systeme im Intranet verdrängen. Sie werden Connectoren in die restliche Unternehmens-IT bieten und auch 2.0-Kanäle im Internet integrieren. Die Partizipation der Mitarbeiter und die meist mit Enterprise 2.0 einhergehende Dezentralisierung von Entscheidungen und deren Umsetzung funktioniert auf Dauer nur, wenn das Management im Unternehmen den Fokus auf Führungsaufgaben legt. Enterprise 2.0 fordert wieder echtes Leadership, und wird auch nur in den Unternehmen wirklich funktionieren, wo das Management das beherzigt.
Stefan Ehrlich ist bei T-Systems Multimedia Solutions u.a. für Wissensmanagement verantwortlich.
Liebe Leserinnen, liebe Leser: Welche Erfahrungen haben Sie mit Enterprise 2.0?
Ich freue mich auf eine rege Diskussion!
Ihr Oliver Lehnert


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